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Nähe zum DLR

Der DLR-Standort (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) Oberpfaffenhofen zählt neben dem Standort Köln-Porz zu den größten Forschungszentren in Deutschland. Acht wissenschaftliche Institute sind auf dem Areal unweit der Autobahn München-Lindau A96 ansässig. Derzeit beschäftigt der Standort rund 1050 Mitarbeiter. Schwerpunkte des Forschungszentrums sind unter anderem die Beteiligung an Weltraummissionen, die Klimaforschung, die Daten-Fernerkundung der Erde, der Ausbau von Navigationssystemen und die Weiterentwicklung der Robotertechnik.

Vorbereitung für Galileo
Große Ziele hat sich der DLR-Standort in Oberpfaffenhofen auch für das europäische Satellitennavigationssystem Galileo gesetzt. So befassen sich zurzeit die Verantwortlichen im Institut für Kommunikation und Navigation schwerpunktmäßig mit dem "Galileo"-Projekt, für dessen Betrieb sich das DLR ebenfalls beworben hat. Im Jahr 2002 wurden bereits mehrere Messkampagnen unternommen. Unter anderem ließen die Wissenschaftler einen Zeppelin über der Landeshauptstadt München kreisen. Von dem Luftschiff, das einen Galileo-Satelliten simulierte, wurden Signale ausgesendet, die ein Begleitfahrzeug am Boden einfing. Das zivil genutzte Galileo-Programm soll in Konkurrenz zu dem unter militärischer Kontrolle stehenden amerikanischen GPS treten. Bis zum Jahr 2008 sollen 27 Galileo-Satelliten sowie drei Ersatzsatelliten in einer Entfernung von 24.000 Kilometern um die Erde kreisen und den Empfangsstationen am Boden voll zur Verfügung stehen. Die Investitionskosten, die von der EU, der ESA und der Privatwirtschaft getragen werden, belaufen sich auf rund 3,3 Milliarden Euro.

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