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MaierMetallbau

Familienbetrieb in 3. Generation

Firmenchef Bernd Obermair (2.v.r.)

Tochter Evi (links) und Schwiegersohn Martin Kunte (2.v.links) übernehmen den Betrieb zum Jahresende

Oberpfaffenhofen – Ein Familienbetrieb wie er im Buche steht ist Maier Metallbau im Gewerbegebiet Argelsrieder Feld in Oberpfaffenhofen. Gegründet wurde das Unternehmen vor 52 Jahren in München Neu-Aubing von Josef Maier. Damals wurden mechanische Teile und Boulevardmöbel – verschnörkelte Esstischchen, Bänke und Garderoben - herstellt. Bernd Obermair, heute Seniorchef des Betriebs und eigentlich Schriftsetzer von Beruf, haben „zwei schöne Augen“ dazu bewogen, gelegentlich bei Josef Maier vorbeizuschauen und auszuhelfen. Und da sei der spätere Schwiegervater auf die Idee gekommen, ihm nicht nur Tochter Heidi anzuvertrauen, sondern auch die Betriebsübernahme in Aussicht zu stellen. „Ich machte also eine Lehre und wurde Bauschlosser“, sagt Bernd Obermair. Als Josef Maier dann 1967 starb, wurde der Familienbetrieb von Heidi und Bernd Obermair weiter geführt. Der Umzug ins Argelsrieder Feld fand vor 12 Jahren statt.
Inzwischen ist die dritte Generation am Zuge. „Eigentlich wollte unsere Tochter Evi nichts von der Firma wissen. Irgendwann aber war dann doch ihr Interesse geweckt.“ Zumal ein Schwiegersohn in Aussicht stand, der zwar Heizungsbauer gelernt hatte, jedoch, wie schon Bernd Obermair, der Liebe wegen nichts gegen eine Umschulung einzuwenden hatte. Ende 2005 wird „unser Lebenswerk“ an Tochter Evi, die inzwischen Betriebswirtschaft studierte, und Martin Kunte übergeben. Unvorstellbar für Bernd Obermair, sich ganz und gar zurück zu ziehen. „Ein bisschen werden wir in jedem Fall noch mit wurschteln“, verspricht er.
Mit vier Millionen Euro Umsatz im Jahr steht Maier Metall als Zulieferer unter anderem für die Autoindustrie, die Medizintechnik, die Lebensmittel- und Kunststoffindustrie und den Messebau, auf einem grundsoliden Sockel. Hergestellt werden auf rund 800 Quadratmeter Betriebsfläche hochwertige Erzeugnisse aus Aluminium, Stahl und Edelstahl. Geplant ist außerdem, zu expandieren. „Wir bauen an, um den Maschinenpark auf den neuesten Stand zu bringen“, sagt Obermair. Stolz zeigt sich der gebürtige Münchner auf seine 21 Mitarbeiter, von denen einige schon seit 25 Jahren mit dabei sind. „Unsere Mitarbeiter sind unser ganzes Kapital“, betont Obermair. Da jeder für sich außerdem eine Kapazität darstelle, sei er nur schwer durch einen anderen zu ersetzen. Den Erfolg des Unternehmens führt Bernd Obermair aber auch auf den Zusammenhalt der Familie zurück. „Wenn nicht alle an einem Strick ziehen, ist so etwas gar nicht möglich.“

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